Mein W124 Pickup
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Berichte und Erfahrungen über mein W124 Pickup und Geschichten über W124 Pickup von meinen Freunden.

Hier schreibe ich meine Geschichte über mein W124 Pickup , was ich so gemacht habe und was ich so im Laufe des Umbaus so erlebte.
 

 Dieses ist die Geschichte von meinem W124 Pickup wie alles angefangen hat.Ich hatte schon einen Mercedes W124 und wollte gern etwas haben, was nicht viele Menschen haben. Es sollte etwas sein, was etwas besonders ist und so habe ich mir überlegt was könnte ich machen. Nach längerer Überlegung habe ich mir in den Kopf gesetzt aus einem Mercedes W124 T-Modell ein W124 Pickup zu bauen . Aber wie sollte das gehen, wie macht man ­so etwas ?? Was ist mit einer Abnahme und einer Zulassung. Also kaufte ich mir erst einmal ein T-Modell und überlegte, wie es geht. Was möchte ich für eine Motorisierung, was für eine Innenausstattung ­. Was für eine Farbe sollte das Pickup haben. Ich wollte mir ja etwas Besonderes bauen          

 

So hat das  Fahrzeug nach dem Kauf ausgesehen.

   Also der Anfang war getan , ich kaufte mir einen 230TE , W124 in der Farbe Schwarz ( 040 ) mit grauer Stoffausstattung , Automatik und Schiebedach . So, aber das wollte ich doch alles nicht . Doch ein T- Modell schon , aber alles andere nicht. Egal es sollte losgehen, also suchte ich unseren Ortsansässigen Prüfingenieur auf und erzählte ihm von meinem Vorhaben und fragte was ich beachten müsste um es so zu machen wie ich es wollte . Halt nach meinen Vorstellungen . Dem Prüfingenieur erklärte ich, ich würde die Innenausstattung ausbauen und mit 5cm breitem Klebeband die Verstärkungen die ich mir vorstellte zu zeigen. Der Prüfingenieur sagte mir , er würde es sich dann gern ansehen . 

Die Innenausstattung war schnell ausgebaut und wudre durch Klebestreifen ersetzt.

So geschafft jetzt stand dem Termin mit dem Prüfingenieur nichts mehr im Wege. Ich habe mit ihm telefoniert und wir vereinbarten einen Termin zur Besichtigung. An dem Tag der Besichtigung erklärte ich ihm wie ich es mir gedacht habe mit dem Umbau . Er erklärte mir das ich mir Gedanken gemacht hätte und einer Abnahme würde dem nichts entgegenstehen , wenn ich ihn zwischendurch anrufen würde um das ganze sich anzuschauen während des Umbaus , damit es begleitend geht.Ich freute mich über diese Aussage und fing mit den Fenstern hinten links und rechts in den Türen an . Ich zerlegte die hinteren Türen . Versetzte das Dreiecksfenster von hinten nach vorn in der Tür. Trennte den Rahmen der Scheibe raus und schweißte ihn vorn in der Tür wieder ein.

So war ich voller Tatendrang und malte mir in meinen Gedanken immer mehr aus wie mein Traum Pickup aussehen sollte . Was für einen Motor ich wollte, was für Extras und welche Farbe das W124 Pickup haben sollte. Ich baute dann die hinteren Türen aus und schweißte als Verstärkung 1,5mm starkes Blech in die Türöffnungen. Danach baute ich die hinteren Türen des T- Modells wieder ein um endlich das Dach abzuschneiden. Ich freute mich darauf endlich zu sehen wie esaussehen würde , zumindest schon mal so ein bisschen Pickup. Doch an einem Tag Anfang September 2011 klingelte das Telefon und all meine Freude brachte mich auf den Boden der Tatsachen zurück.Es war der Prüfingenieur, er erklärte mir das es so nicht ginge mit dem Umbau. Der Prüfingenieur hatte mit seiner Bundesstelle  gesprochen und so wie ich es vor hatte würde es nicht zu einer Abnahme kommen. Oh, verdammt dachte ich machte mich sofort im Internet auf die suche nach Menschen die sich schon ein W124 Pickup gebaut haben oder die dabei sind um sich ein W124 Pickup zu bauen. Ich wollte wissen wie sie es mit der Zulassung also einer Abnahme durch einen Prüfingenieur machten.

Endlich war der Tag gekommen. Es war der 23.09.2011 um 21Uhr und 6min habe ich das Dach von meinem

W124 Pickup endlich abgeschnitten. Nun war endlich der Moment gekommen wo ich sehen konnte wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein bisschen komisch sieht es ja aus dachte ich zuerst. Aber egal das W124 Pickup wird so werden wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte.

Jetzt ging die Arbeit erst richtig los  . Ich musste jetzt alles verstärken und verkleiden. Ich fing an Streben  und Schablonen für Bleche auszumessen und das ganze später zu verschweißen. Ich fertigte Streben aus Vierkantrohr 30x30mm und verstärkte die Streben innen mit  Vierkantrohr 25x25mm  an den Stellen wo ich die Streben miteinander verbunden habe. Es war zuerst alles wie ein Baukasten, man konnte immer wieder alles zusammenstecken und doch wieder zerlegen.

Ich fertigte alle Bleche aus 1,5mm starken Blechen. Ich war jetzt fast nur noch mit Maßband , Blechschere und Kantbank beschäftigt. Der W124 Pickup nahm immer mehr Gestalt an . Ich flexte , schweisste und habe alle Schweißstellen wieder glatt geschliffen. Das ganze nimmt keine Ende dachte ich , aber jedes Bleche und jede Strebe brachte mich meinem Traum näher.

Ich beschaffte mir ein Blech mit einem Heckfenster aus einem VW Bus T3 Doka und baute es als Heckscheibe ein.

Es machte immer mehr Spaß meinen Traum vom W124 Pickup wachsen zu sehen .

Die Blecharbeiten nahmen immer mehr Form an und so musste ich mir solangsam überlegen , wie sollte die Heckklappe aussehen. Ich dachte es wäre sehr einfach die Heckklappe an dem Heckblech zu befestigen .

Doch dann kam die Ernüchterung , daß Heckblech  war ja nicht einfach gerade, sondern gebogen und ich wollte die Heckklape ja wie bei einem Pickup nach und aufklappen. Also nahm ich mir eine alte Heckklappe vom W124 T- Modell und fing an sie umzuarbeiten , um sie an das Heckblech anzupassen .

 

 

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